Am 25. November 2018 erfolgte mit der feierlichen Einweihung des über der Vierungskuppel platzierten Fernwerkes die Komplettierung der Orgelanlage von St. Antonius. Für das Eröffnungskonzert konnte Olivier Latry gewonnen werden.
Über der Kuppelöffnung wurde im Vierungsturm eine Plattform installiert, auf der das Fernwerk in einem gedämmten Gehäuse untergebracht ist. Der Schall gelangt über liegend angeordnete Schwelljalousien durch die Kuppelöffnung in den Kirchenraum. Eine vorhandene Kegellade konnte wiederverwandt und wie schon in der Hauptorgel mit Einzeltonmagneten ausgestattet werden. Aus den acht Registerreihen werden 17 Register generiert, die durch das System Sinua noch beträchtlich erweitert werden können. So ist auch eine mehrmanualige Spielweise des Fernwerkes möglich.
Als beratender Orgelsachverständiger wirkte bei diesem auch für uns außergewöhnlichen Projekt Ansgar Wallenhorst aus Ratingen mit.

Link zur Hauptorgel (2016)

Link zur Chororgel (2012)


FERNWERK C-c‘‘‘‘
Liebl. Gedackt   16'
Salizet   16'
Prinzipal   8'
Fernflöte   8'
Liebl. Gedackt 1 8'
Ferngambe 1 8'
Vox angelica   8'
Prinzipal 1 4'
Fernflöte 1 4'
Salizet 1 4'
Piccolo 1 2'
Harm. aeth.   2 2/3'
Fernhorn   8'
Vox humana   8'
Tremulant  
Sub- und Superkoppel  
Celesta  
FERNPEDAL C-f‘
Fernbass 2 16'
Salizetbass 2 16'
Fernhorn 1 16'
Celesta 2