Den ersten Bauabschnitt der neukonzipierten Gesamtorgelanlage von St. Antonius stellt die im Querhaus positionierte Chororgel dar. Aus 19 Pfeifenreihen, die größtenteils aus der ehemaligen Christkönig-Kirche stammen, werden durch Transmissionen und Extensionen 38 „Register“ gewonnen. Für die räumliche Anordnung der elektrisch angesteuerten Schleif- und Einzeltonladen erwies sich die Einbeziehung eines angrenzenden Nebenraumes als günstig. Damit war es möglich, das Schwellwerk mit zusätzlichen Jalousien zur Querhausapsis als bevorzugtem Choraufstellungsort zu versehen. Das Projekt wurde unter Mitarbeit und Beratung von OSV Prof. Reiner Schuhenn, Köln, entwickelt.

Link zur Hauptorgel (2016)

Link zum Fernwerk (2018)


HAUPTWERK I C-g‘‘‘
Bourdun 1 16'
Prinzipal   8'
Rohrflöte   8'
Gedackt 1 8'
Oktave   4'
Gemshorn   4'
Quinte   2 2/3'
Waldflöte   2'
Terz   1 3/5'
Mixtur   2'
Trompete   8'
Tremulant 2
Basson 1 16'
Hautbois 1 8'
Hautbois 1 4'
SCHWELLWERK II C-g‘‘‘
Bourdun   16'
Gedackt 4 8'
Spitzflöte   8'
Salizional   8'
Schwebung   8'
Trichterpraestant   4'
Traversflöte   4'
Oktave   2'
Sifflet   1 1/3'
Basson 5 16'
Hautbois   8'
Hautbois 6 4'
Tremulant 2
PEDAL C-f‘
Subbass   16'
Stillgedeckt 1 16'
Quinte 7 10 2/3'
Oktave 3 8'
Gedecktbass 7 8'
Stillgedeckt 1 8'
Salizetbass 1 8'
Choralbass 3 4'
Basson 1 16'
Trompete 3 8'
Hautbois 1 8'
Hautbois 1 4'

1 Transm. aus SW

2 Überdruck

3 Transm. aus HW

4 Ext. aus Bourdun 16‘

5 C-H, ab c° aus Hautbois 8‘

6 Ext. aus Hautbois 8‘

7 Ext. aus Subbass 16‘

CHORORGEL

Fertigstellung 2012, in der Anlage integriert mit Winddrossel,
Physharmonika mit Windschweller und Tremulant vakant, Windabsteller

TON- UND KLAVIATURUMFÄNGE:
Windladen Manuale C-g‘‘‘ und Pedal C-f‘ (Windladen aus der Vorgängerorgel)
Klaviaturen Manuale C-c‘‘‘‘ und Pedal C-g‘.
Die Töne gs‘‘‘-c‘‘‘‘ im Manual und fs‘+g‘ im Pedal sind aus höher liegenden
Registerreihen programmiert.