Unsere zweimanualige Chororgel steht optisch und klanglich präsent im Kirchenraum. Mit ihren warmen, charaktervollen Grundstimmen, dem am barocken süddeutschen Klangbild orientierten Hauptwerk sowie dem der Romantik verpflichteten Klangideal des Schwellwerks steht ein neues, eigenständiges Instrument zur Verfügung, welches die historische Jensen-Orgel aus dem Jahr 1863 klanglich fortführt und ergänzt. Mit der nun entstandenen Gesamtorgelanlage – beide Instrumente können von der Jensen-Orgel aus gespielt werden – wird der anheimelnde hölzerne Kirchenbau klanglich neu erschlossen und bereichert. An der Erstellung des Konzeptes wirkten die Domkantorin Frau Hijoo Moon sowie Herr Prof. Jon Laukvik mit.


HAUPTWERK I C-a‘‘‘
Bourdon   16'
Principal   8'
Flöte   8'
Viola da Gamba   8'
Octave   4'
Waldflöte   4'
Quinte   2 2/3'
Octave   2'
Mixtur 4-f.   2'
Trompete   8'
SCHWELLWERK II C-a‘‘‘
Konzertflöte   8'
Salicional   8'
Aeoline   8'
Schwebung   8'
Liebl. Gedeckt   8'
Fugara   4'
Flaute   4'
Nasard   2 2/3'
Flautino   2'
Terz   1 3/5‘'
Hautbois   8'
Tremulant  
PEDAL C-g‘
Subbass   16'
Violonbass   16'
Octavbass   8'
Gedecktbass   8'
Cello   8'
Octave   4'
Fagott   16'

1 Extension mechanisch

2 Transm. aus HW

3 ab c° HW-Transm. Transmissionen mechanisch

Physharmonika 8‘
Carillon g°-g‘‘

Mechanische Koppeln: II/I, I/Ped., II/Ped.
Elektrische Koppeln: II/II 16‘, II/II 4‘, II/I 16‘, II/I 4‘ I/Ped. 4‘, II/Ped. 4‘
Setzeranlage mit 10 x 1000 Kombinationen
Duale Register- und Spieltraktur, Mühleisenorgel auch von der Jensenorgel aus anspielbar
Claus Jensen Orgel 1863
Restauriert 2013 / 14 durch Br. Torkildsen Orgelbyggerie OSV Stein Johannes Kolnes
Jensenorgel reversibel ausgestattet mit berührungslosen Magnetfeldkontakten (Expressivo)
Bedienelemente für die Ansteuerung der Mühleisenorgel mittels Ipad ohne Eingriffe in den Jensen-Spieltisch
Cresc.-Tritt rechts außerhalb der Pedalklaviatur, SW und Physharmonika jeweils zuzuordnen


frei an I, II oder Pedal, Windschweller über Cresc.-Tritt
frei an I, II oder Pedal, spielbar von C-a‘‘‘
Superkoppeln im SW bis a‘‘‘‘ ausgebaut