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ST. JOHANNIS, HAMBURG-HARVESTEHUDE

St. Johannis, Hamburg-Harvestehude

53 Register

3 Manuale

Fertigstellung 2015

1882 wurde in St. Johannis eine Marcussen-Orgel eingeweiht, deren Klangschönheit einhelligen Beifall fand. Aufgrund des knappen Raumangebotes fiel das Instrument allerdings deutlich kleiner aus als man sich das für den imposanten Kirchenraum gewünscht hätte. Nach mehreren erweiternden Umbauten und einem in den 1970er Jahren erfolgten Neubau mit elektrischen Trakturen blieb vom ursprünglichen Pfeifenwerk, wenn auch stark umgearbeitet, noch etwa die Hälfte erhalten.
Die durch unsere Werkstätte auszuführenden Arbeiten sehen hinter der historischen Gehäusefront einen Neubau mit mechanischer Spieltraktur vor, dessen klangliche Grundlage die Disposition von 1882 mit dem vorhandenen, dann restaurierten Pfeifenwerk darstellt. Da die Marcussen-Orgel bereits unmittelbar nach ihrem Bau als zu klein dimensioniert empfunden wurde, wird dabei keine strenge Rekonstruktion angestrebt, sondern eine Anlehnung an 1882 mit sinnvollen Erweiterungen innerhalb der gegebenen Stilistik. So wird unter anderem ein neues Schwellwerk im hinter der Orgel gelegenen Turmraum Platz finden. Auch die Ausstattung an Spiel- und Registrierhilfen wird über die historische Marcussen-Anlage hinausgehen und mit Midi-Anschluss ausgestattet sein.
Das Projekt wird von KMD Hans-Martin Petersen als Orgelsachverständigem betreut.

DISPOSITION

Disposition